Um es gleich vorweg ganz klar zu sagen: Ob Sie unter einem „Enzymmangel” leiden ist ähnlich ebenso schwer zu definieren wie der

Ein Enzymmangel kann sich auf vielfältige Weise äußern.

Enzyme werden nicht nur für die Zerlegung unserer Nahrung im Verdauungstrakt benötigt, sondern sie sind auch am Energie- und Botenstoff-Haushalt anderer Organsysteme beteiligt.
Oft sind dabei so genannte Enzym-Kaskaden involviert, so dass beim Fehlen eines einzigen Enzyms die gesamte Kette unterbrochen wird.

Leider sind die damit einher gehenden Symptome oft nicht eindeutig.

d.h. sie könnten ihre Ursache auch zurück zu führen sein.
durch andere Störungen verursacht werden. Ein Enzymmangel als Ursache
Eines oder mehrere der folgenden Symptome können auf einen Enzymmangel hinweisen:

  • Häufige, allgemeine Magen-Darm-Probleme
  • Probleme bei der Verdauung bestimmter Nahrungsmittel
  • Hohe Blutdruck-, Blutzucker- oder Blutfettwerte
  • nichtalkoholische Fettleber
  • Hautveränderungen, Juckreiz
  • Asthmaanfälle
  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Schwindelgefühl
  • Müdigkeit
  • Depressionen
  • Hyperaktivität

Je nach Art des Enzymmangels können diese Symptome sowohl einzeln als auch in unterschiedlichen Kombinationen auftreten.
, typischerweise nach der Aufnahme eines bestimmten Nahrungsmittels.

Im Alter zeigen sich oft erste Enzymmangelerscheinungen wie Altersflecken, Warzen, schlecht heilende Wunden, hässliche Narben und langsam verschwindende Blutergüsse.

Die körpereigene Enzymproduktion sinkt im Alter.

Blutergüsse & Wunden:
Fibrin-Plasmin-Gleichgewicht (Blutgerinnung, Wundheilung, Thrombose, Hämophilie)
Bei der Wundheilung sind so genannte Enzym-Kaskaden involviert, die bei Fehlen nur eines Enzyms unterbrochen werden können.

Virusinfektionen:
Ein Organismus mit einem Mangel an eiweißspaltenden Enzymen ist nicht mehr in der Lage, die Proteinhüllen der Viren ausreichend zu zerstören.

Arteriosklerose:
Menschen mit einem Mangel an fettspaltenden Enzymen können Fettablagerungen in den Blutgefäßen nicht ausreichend abbauen und es kann im Laufe der Zeit Arteriosklerose entstehen.

Stoffwechselerkrankungen

Laktoseintoleranz (Nahrungsmittelunverträglichkeit):

Das Enzym Laktase wird im Dünndarm produziert und spaltet den Milchzucker (Laktose) in seine Bestandteile Glukose und Galaktose. Jedoch leiden immer mehr Menschen an einer Laktoseintoleranz. Durch die verminderte Produktion von Laktase kann Laktose nicht gespalten werden und es kommt nach Aufnahme von Milchprodukten zu Bauchbeschwerden, Durchfall und Blähungen.

Angeborene Stoffwechselerkrankungen

Es gibt verschiedene angeborene Stoffwechselerkrankungen, die entweder durch einen Defekt oder durch einen Mangel an Enzymen entstehen.

Phenylketonurie: Die Aminosäure Phenylalanin kann nicht mehr abgebaut werden und führt zu Hirnschädigungen. Therapie ist eine phenylalaninarme Ernährung.

Galaktosämie: Mögliche Folgen sind Grauer Star, Leberschäden und Gelbsucht. Therapie ist eine galaktosefreie Ernährung (keine Milchprodukte!).

Homocystinurie: Eine Aminosäurestoffwechselstörung

Biotinidase-Mangel: Vitamin H-Mangel

Ahornsirupkrankheit: Bestimmte Aminosäuren können nicht mehr abgebaut werden. Der Name der Erkrankung kommt von dem süßlichen Geruch des Harns der Patienten. Hereditäre Fruktoseintoleranz: Nicht zu verwechseln mit der häufigen Fruktosemalabsorption. Therapie ist eine fruktosefreie Ernährung.

Eine vollständige und präzise Einschätzung Ihrer persönlichen Enzym-Versorgung und -Aktivität erfordert hingegen aussagekräftige Analysemethoden
fachkundige Beratung

http://shop1.supplementa.com/wagr/Analysen
http://ifu-wolfhagen.de/

http://www.digesttest.com

Hier ist nur das Video von http://www.digesttest.com/ eingebunden.
Ein eigenes Test-Formular folgt ggfs. später…